Unser Sicherheitskonzept
Unser Sicherheitskonzept
Die Sicherheit für Teilnehmer und Trainer steht für uns an erster Stelle.
Deshalb einige Bemerkungen zu diesem wichtigen Thema.
In den Medien erscheinen immer wieder Meldungen von Abstürzen und schweren Verletzungen von Teilnehmern in Hochseilgärten.
Abstürze sind oft der Selbstsicherung der Teilnehmer geschuldet und kommen fast ausschließlich in Seilgärten vor, die
eine große Anzahl von Menschen durch ihre Anlagen schleusen. Bei der Selbstsicherung erhält ein Teilnehmer einen
Sicherheitsgurt mit einem Klettersteig-Set. Nach kurzer Einweisung durch einen Trainer gehen die Teilnehmer in den
Parcours und sichern sich in der Höhe selbst. Wenn das korrekt geschieht, ist die Selbstsicherung mit einem
Klettersteig-Set sicher. Aber Menschen machen Fehler. Vor allem dann, wenn sie sich in einer Extremsituation befinden.
Die meisten Menschen sind es nicht gewohnt, sich in Höhen von bis zu 20m zu bewegen mit nichts unter sich als einem
dünnen Seil oder Brett.
Grundsätzlich und ausnahmslos gelten in unserem Waldseilgarten deshalb folgende Regeln:
Anzahl der Trainer
Für jede Veranstaltung wird die passende Anzahl von Trainern eingeteilt. Alle Gruppen werden jedoch in jedem
Fall von mindestens zwei Trainern betreut. Bei großen Gruppen meist mehr.
Das Vier-Augen-Prinzip
Das Anlegen der Sicherungsgurte und Helme wird demonstriert und anschließend von der Gruppe durchgeführt.
Dabei kontrollieren sich die Gruppenteilnehmer gegenseitig. Das allein genügt jedoch nicht. Deshalb wird im
Anschluss der korrekte Sitz der Sicherungstechnik jedes Teilnehmers von mindestens zwei Trainern
überprüft - das Vier-Augen-Prinzip. Danach darf an Gurtzeug und Helm nichts mehr verändert werden.
Muss ein Teilnehmer aus dem Gurtzeug heraus (Toilette, Pause), findet nach dem neuen Einstieg ins
Gurtzeug die gleich Kontrolle noch einmal statt.
Jedes Gruppenmitglied hat seinen Trainer
Geht die Gruppe auf die hohen Elemente, wird vor dem Aufstieg noch einmal der korrekte Sitz der
Sicherungstechnik überprüft. Jeder Teilnehmer, der sich auf einem hohen Element befindet, ist von
einem Trainer über die sog. Top-Rope-Technik gesichert. Die Top-Rope-Technik gilt für alle hohen Elemente.
Es findet keine Selbstsicherung sondern eine Eins-zu-Eins-Sicherung durch mindesten einen Trainer statt.
Kein Teilnehmer geht jemals ohne die Sicherung durch einen Trainer auf ein hohes Element.
Backup
Falls ein Teilnehmer mehr wiegt als der Trainer, der ihn sichert, wird ein sog. Back-up eingesetzt.
Dabei steht eine zweite (oder dritte) Person hinter dem sichernden Trainer und greift mit beiden Händen
in dessen Sicherungsgurt. Diese Hilfssicherungen machen alle Bewegungen des Sichernden mit. Auf diese
Weise kann der sichernde Trainer von einer schwereren Person bei einem Sturz nicht in die Höhe gezogen werden.
Unsere drei Grundregeln:
No pushing down
Kein Teilnehmer wird despektierlich behandelt. Das "Niedermachen" von Teilnehmern, die
sich weniger zutrauen als andere, wird nicht geduldet.
Choice your challange
Jeder Teilnehmer bringt sich nur so weit ein und geht nur so weit, wie er es für sich
verantworten kann. Niemand wird zu etwas gezwungen. Hat ein Teilnehmer z.B. große Höhenangst, muss er
nicht auf die hohen Elemente. Die Trainer werden aber erwarten, dass er mindestens "den ersten Schritt"
macht - das kann die erste Sprosse auf der Leiter sein.
Stop
Die Trainer und jeder Teilnehmer können eine Aktion jederzeit anhalten, wenn es zu einer
unklaren Situation kommt. Dazu genügt ein laut vernehmliches "STOP". Die Gruppe friert dann sofort
ein und jede weitere Aktion ist beendet, bis die Situation geklärt ist. Ein "STOP" aus der Gruppe
hat höchste Priorität.
Ausbildung unserer Trainer
Alle Trainer unseres Seilgartens sind in 10 sehr intensiven Tagen von zertifizierten Seilgartenausbildern
ausgebildet und geprüft. Während der Ausbildung wird jedes Hohe und Niedere Element unseres Seilgartens
eingesetzt. Zur Ausbildung gehören auch Kommunikationstechniken, ein Basiskurs in Erster Hilfe und eine
Rettungsprüfung.
Trainer, die nicht in unserem Seilgarten ausgebildet wurden, müssen ihre Qualifikation durch eine Prüfung
nachweisen.
Sicherheitsprüfungen unserer Trainer
Sämtliche Trainer des Waldseilgartens Freiburg legen jedes Jahr eine Sicherheitsprüfung ab.
Diese Sicherheitsprüfung beinhaltet die Kenntnis der hohen Elemente, den souveränen Umgang mit
dem Sicherungsmaterial und eine Rettungsprüfung an einem hohen Element. Die Prüfung wird durch
geprüfte Seilgartenausbilder abgenommen.
Aktueller Erste-Hilfe-Kurs
Sämtliche Trainer absolvieren mindesten alle zwei Jahre einen Erste-Hilfe-Kurs, der auf die speziellen
Bedürfnisse eines Seilgartens zugeschnitten ist und der zwei Tage dauert. Die Prüfung wird durch
medizinisches Fachpersonal und geprüfte Seilgartenausbilder abgenommen.
Seilbuch
Im sog. Seilbuch wird für jedes Seil, das in Verwendung war, dokumentiert, wie lange es im Einsatz war.
Dazu gehört auch die Dokumentation von kontrollierten und unkontrollierten Stürzen und der Verschmutzungsgrad
des jeweiligen Seils.
Aktuelle Sicherungstechniken
Auch Sicherungstechniken unterliegen dem Wandel. Deshalb beobachtet der Waldseilgarten Freiburg die
aktuelle Fachpresse auf Verbesserungen bzgl. Sicherungstechniken. Bei Bedarf werden dann alle Trainer
in diesen neuen Techniken unterwiesen, die ab diesem Zeitpunkt verbindlich eingesetzt werden.
Material wird ausgesondert
Sämtliche Sicherungsmaterialien (Seile, Karabiner, Bandschlingen, Sicherungsgurte, Helme, etc.) werden
ständig auf Abnutzung oder Defekte hin untersucht. Bei Bedarf werden betroffene Gegenstände
ausgesondert und ersetzt.
Passive Sicherheit
Die Installationen der Hohen Elemente in den Bäumen sowie die Bäume selbst unterliegen ständiger Kontrolle.
So wird z.B. sog. Totholz, das sich jedes Jahr in Bäumen bildet, frühzeitig herausgeschnitten.
Anzahl der Trainer
Für jede Veranstaltung wird die passende Anzahl von Trainern eingeteilt. Alle Gruppen werden jedoch in jedem Fall von mindestens zwei Trainern betreut. Bei großen Gruppen meist mehr.
Das Vier-Augen-Prinzip
Das Anlegen der Sicherungsgurte und Helme wird demonstriert und anschließend von der Gruppe durchgeführt. Dabei kontrollieren sich die Gruppenteilnehmer gegenseitig. Das allein genügt jedoch nicht. Deshalb wird im Anschluss der korrekte Sitz der Sicherungstechnik jedes Teilnehmers von mindestens zwei Trainern überprüft - das Vier-Augen-Prinzip. Danach darf an Gurtzeug und Helm nichts mehr verändert werden. Muss ein Teilnehmer aus dem Gurtzeug heraus (Toilette, Pause), findet nach dem neuen Einstieg ins Gurtzeug die gleich Kontrolle noch einmal statt.
Jedes Gruppenmitglied hat seinen Trainer
Geht die Gruppe auf die hohen Elemente, wird vor dem Aufstieg noch einmal der korrekte Sitz der Sicherungstechnik überprüft. Jeder Teilnehmer, der sich auf einem hohen Element befindet, ist von einem Trainer über die sog. Top-Rope-Technik gesichert. Die Top-Rope-Technik gilt für alle hohen Elemente. Es findet keine Selbstsicherung sondern eine Eins-zu-Eins-Sicherung durch mindesten einen Trainer statt. Kein Teilnehmer geht jemals ohne die Sicherung durch einen Trainer auf ein hohes Element.
Backup
Falls ein Teilnehmer mehr wiegt als der Trainer, der ihn sichert, wird ein sog. Back-up eingesetzt. Dabei steht eine zweite (oder dritte) Person hinter dem sichernden Trainer und greift mit beiden Händen in dessen Sicherungsgurt. Diese Hilfssicherungen machen alle Bewegungen des Sichernden mit. Auf diese Weise kann der sichernde Trainer von einer schwereren Person bei einem Sturz nicht in die Höhe gezogen werden.
Unsere drei Grundregeln:
No pushing down
Kein Teilnehmer wird despektierlich behandelt. Das "Niedermachen" von Teilnehmern, die sich weniger zutrauen als andere, wird nicht geduldet.
Choice your challange
Jeder Teilnehmer bringt sich nur so weit ein und geht nur so weit, wie er es für sich verantworten kann. Niemand wird zu etwas gezwungen. Hat ein Teilnehmer z.B. große Höhenangst, muss er nicht auf die hohen Elemente. Die Trainer werden aber erwarten, dass er mindestens "den ersten Schritt" macht - das kann die erste Sprosse auf der Leiter sein.
Stop
Die Trainer und jeder Teilnehmer können eine Aktion jederzeit anhalten, wenn es zu einer unklaren Situation kommt. Dazu genügt ein laut vernehmliches "STOP". Die Gruppe friert dann sofort ein und jede weitere Aktion ist beendet, bis die Situation geklärt ist. Ein "STOP" aus der Gruppe hat höchste Priorität.
Ausbildung unserer Trainer
Alle Trainer unseres Seilgartens sind in 10 sehr intensiven Tagen von zertifizierten Seilgartenausbildern
ausgebildet und geprüft. Während der Ausbildung wird jedes Hohe und Niedere Element unseres Seilgartens
eingesetzt. Zur Ausbildung gehören auch Kommunikationstechniken, ein Basiskurs in Erster Hilfe und eine
Rettungsprüfung.
Trainer, die nicht in unserem Seilgarten ausgebildet wurden, müssen ihre Qualifikation durch eine Prüfung
nachweisen.
Sicherheitsprüfungen unserer Trainer
Sämtliche Trainer des Waldseilgartens Freiburg legen jedes Jahr eine Sicherheitsprüfung ab. Diese Sicherheitsprüfung beinhaltet die Kenntnis der hohen Elemente, den souveränen Umgang mit dem Sicherungsmaterial und eine Rettungsprüfung an einem hohen Element. Die Prüfung wird durch geprüfte Seilgartenausbilder abgenommen.
Aktueller Erste-Hilfe-Kurs
Sämtliche Trainer absolvieren mindesten alle zwei Jahre einen Erste-Hilfe-Kurs, der auf die speziellen Bedürfnisse eines Seilgartens zugeschnitten ist und der zwei Tage dauert. Die Prüfung wird durch medizinisches Fachpersonal und geprüfte Seilgartenausbilder abgenommen.
Seilbuch
Im sog. Seilbuch wird für jedes Seil, das in Verwendung war, dokumentiert, wie lange es im Einsatz war. Dazu gehört auch die Dokumentation von kontrollierten und unkontrollierten Stürzen und der Verschmutzungsgrad des jeweiligen Seils.
Aktuelle Sicherungstechniken
Auch Sicherungstechniken unterliegen dem Wandel. Deshalb beobachtet der Waldseilgarten Freiburg die aktuelle Fachpresse auf Verbesserungen bzgl. Sicherungstechniken. Bei Bedarf werden dann alle Trainer in diesen neuen Techniken unterwiesen, die ab diesem Zeitpunkt verbindlich eingesetzt werden.
Material wird ausgesondert
Sämtliche Sicherungsmaterialien (Seile, Karabiner, Bandschlingen, Sicherungsgurte, Helme, etc.) werden ständig auf Abnutzung oder Defekte hin untersucht. Bei Bedarf werden betroffene Gegenstände ausgesondert und ersetzt.
Passive Sicherheit
Die Installationen der Hohen Elemente in den Bäumen sowie die Bäume selbst unterliegen ständiger Kontrolle. So wird z.B. sog. Totholz, das sich jedes Jahr in Bäumen bildet, frühzeitig herausgeschnitten.